Drei neue Sammelprojekte: Asako Ito, Prism Stars und 340 Illustration Rares

Warum ich neu anfange

Ich habe lange keine größeren Käufe mehr getätigt. Das lag auch an der Verfügbarkeit: Wenn gefühlt alles ausverkauft oder überteuert ist, geht der Spaß schnell verloren, und ich habe mehr oder weniger Abstand vom Hobby genommen. Inzwischen habe ich mich wieder „gesammelt“ und mir die Frage gestellt, was ich als Nächstes sammeln möchte. Herausgekommen sind drei Projekte, die zusammen einen klaren Plan ergeben.

Projekt 1: Illustratoren-Sammlung Asako Ito

Bei einer Illustratoren-Sammlung geht es nicht um ein Set oder ein Pokémon, sondern um eine Person: Ich sammle alle Karten mit Artworks von einer Künstlerin oder einem Künstler. In meinem Fall ist das Asako Ito. Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Der Stil: Für mich ist er absolut süß und sofort wiedererkennbar.
  • Der Umfang: Es sind nur 41 Karten, Reprints eingerechnet. Das ist überschaubar und realistisch zu vervollständigen.
  • Die Preise: Nahezu alles sind normale Karten, entsprechend günstig. Dazu kommen nur zwei Illustration Rares, nämlich Ohrdoch und Altaria.
  • Die Ausnahme: Bis auf Relaxo aus dem Start Deck von 2021 sind die Karten durchweg sehr preiswert.

Ist die Sammlung voll, könnten die nächsten Illustratoren folgen. Das ist aber Zukunftsmusik.

Projekt 2: Prism Stars (nur Monsterkarten)

Das zweite Projekt sind die Prism-Star-Karten. Ich beschränke mich bewusst auf die 16 Monsterkarten, ohne zusätzliche Reprints und ohne Trainer- oder Energiekarten. Spätere Ergänzungen schließe ich nicht aus, aber für den Anfang soll die Sammlung klar abgegrenzt bleiben. So behalte ich den Überblick und kann ein konkretes Ziel abhaken.

Projekt 3: Meine Illustration-Rare-Favoriten

Das dritte Projekt wird vermutlich das teuerste. Ich habe mich durch alle Illustration Rares geklickt und mir Favoriten markiert, also die Karten, deren Artwork mich wirklich anspricht. Am Ende standen 340 Karten auf der Liste. Das ist ein Mammutprojekt, aber machbar, vielleicht. Genau deshalb will ich es nicht überstürzen und Karte für Karte angehen.

Warum ich alles auf Japanisch sammle

Alle drei Projekte sammle ich auf Japanisch. Das hat für mich einen einfachen Grund: Die japanischen Karten sagen mir ästhetisch mehr zu. Dazu kommt ein Detail, das mich bei den internationalen Karten stört. Bei den Illustration Rares und den Artwork-Sammlungen haben die japanischen Karten durchgängig silberne Ränder. Die internationalen Versionen haben bei den älteren Karten bis Karmesin & Purpur noch gelbe Ränder, und das passt für mich optisch nicht zusammen. Bei einer Sammlung, die ich später gesammelt im Binder anschaue, möchte ich ein einheitliches Bild.

Das ist eine persönliche Geschmacksfrage. Wenn du mit gelben Rändern gut leben kannst, sind die internationalen Karten oft die einfachere Wahl. Wie sich Sprachen und Editionen unterscheiden, zeige ich dir auch auf der Seite Meine Sammlung.

Wie es jetzt weitergeht

Die ersten Karten sind auf jeden Fall bestellt. Der Binder ist für Asako Ito und die Prism Stars schon etwas vorbereitet. Für die Illustration Rares suche ich mir vielleicht noch einen eigenen Ordner aus, denn bei 340 Karten wird der Platz sonst schnell knapp. Wenn du Tipps zu Binder-Größen suchst, schau in meinen Vergleich zu Sleeves, Toploadern und Bindern.

Ich halte dich im Sammler-Tagebuch auf dem Laufenden, wie sich die drei Projekte entwickeln.

Stand: 02.10.2026. Dieser Beitrag ist ein persönlicher Bericht aus meinem Sammler-Tagebuch, keine Kauf- oder Anlageempfehlung.