Zentrierung beschreibt, wie mittig das bedruckte Motiv einer Karte innerhalb ihres Randes sitzt. Sie ist eines der wichtigsten Kriterien bei der Zustandsbewertung und beim Grading – auch bei einer sonst makellosen Karte.
Erklärung mit Beispiel
Bei perfekter Zentrierung ist der Rand rundum gleich breit. In der Praxis wird das oft als Verhältnis angegeben, etwa 55/45 (leicht nach einer Seite verschoben) oder 60/40 (deutlicher verschoben). Ein Beispiel: Hältst du eine Karte gegen das Licht und der weiße Rand ist links spürbar breiter als rechts, ist sie nicht perfekt zentriert – selbst wenn Ecken, Kanten und Oberfläche makellos sind, drückt eine schlechte Zentrierung die Gesamtnote nach unten.
Zentrierung entsteht beim Druck- und Schneideprozess und lässt sich nachträglich nicht verändern. Beim Kauf lohnt sich deshalb ein Blick auf Fotos von vorne und hinten, nicht nur auf die Vorderseite.
Verwandte Begriffe
Wie Zentrierung neben Ecken, Kanten und Oberfläche in die Zustandsbewertung einfließt, erklärt Kartenwert prüfen. Wie sich das beim professionellen Grading auf die Note auswirkt, zeigt Grading erklärt und Gem Mint / Note 10.
Weitere Begriffe im Glossar.
Stand: 30.09.2026